Apotheke am Mühlengrund

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Cellulite- ein typisches Frauenproblem

Vor allem an Problemzonen, wie Oberschenkel, Po und Bauch kann es zur Ablagerung von so genannten Celluliteschlacken kommen, die zur Orangenhaut führen. Durch unsere reichhaltige und oft zu süße und zu fette Ernährung, trifft dieses Problem immer mehr Menschen, zunehmend auch jüngere Frauen.

Die Ursachen für Cellulite sind die gleichen wie die des Haarausfalles bei Männern sind. Ursache sind Vergiftung und Übersäuerung der Zellen, die bei Frauen zu Orangenhaut und beim Mann zu Haarausfall führen. Von Cellulite sind nur Frauen betroffen, weil bei ihnen das Bindegewebe von Natur aus weicher ist als bei Männern.

Dazu kommt, dass der weibliche Organismus während der fruchtbaren Periode Säuren, Schadstoffe und Gifte speichert. Ein Teil davon wird durch die bei der Menses stattfindende Gewebsreinigung wieder ausgeschieden. Da der Körper aber nur ein limitiertes Maß an Speicherfähigkeit zur Verfügung hat, werden überschüssige Säuren, Gifte und Schadstoffe anderweitig abgelagert. Diese Schlacken sind als Orangenhaut an Hüften, Schenkeln und Oberarmen sichtbar.

Cellulite ist nicht nur unschön anzusehen, sondern ist auch ein Alarmzeichen. Die befallenen Gewebepartien zeigen in den Kapillaren Zirkulationaprobleme des Blutes.

Wodurch wird Cellulite begünstigt?

  • Überernährung - ein ständiges Zuviel an süßen und fetten Speisen, nicht zu vergessen die versteckten Kalorien in alkoholischen Getränken
  • Bewegungsmangel - Muskeln und Bindegewebe erschaffen durch mangelnde Bewegung, vor allem bei sitzenden Tätigkeiten
  • Durch Rauchen wird die Durchblutung des Gewebes verschlechtert
  • Die Einnahme von Hormonen (Antibabypille) begünstigt das Entstehen von Orangenhaut
  • Krampfadern können die Wasseransammlung im Gewebe verschlimmern
  • Auch genetische Faktoren spielen bei der Entstehung von Cellulite eine Rolle

Ist Cellulite zwangsläufig, was kann man vorbeugend und dagegen tun

1. Wichtigste Gegenmaßnahme ist regelmäßiger Sport

Wer schön sein will, muss etwas dafür tun - und ohne regelmäßige Bewegung wird die Orangenhaut nicht verschwinden

Der positive Nebeneffekt durch regelmäßigen Sport: Glückshormone werden freigesetzt, Herz- und Kreislauf werden trainiert, Depressionen wird vorgebeugt und das gesamte körperliche und seelische Wohlbefinden wird verbessert.

Krafttraining ist ein hervorragender Fettkiller, denn die antrainierte Muskelmasse verbrennt ungeliebte Fettpölsterchen. Ausdauersportarten bringen die Fettverbrennung auf Touren. Gymnastik kräftigt und festigt gezielt die Problembereiche, fördert die Durchblutung und verbrennt natürlich auch die eine oder andere Kalorie.

Tipp: Gemeinsam macht Spaß! Bestimmt finden Sie Gleichgesinnte oder geeignete Sportgruppen, die das Problem mit Ihnen angehen. Gruppendruck erhöht die Leistungsbereitschaft und verstärkt den Erfolg.

2. Ernährung - Basis unserer Gesundheit

Ein Überangebot an leckeren Speisen, der kleine Snack zwischendurch, Werbung für süße Produkte, das alles verleidet uns, mehr zu uns zu nehmen, als der Körper braucht.

Überflüssige Pfunde sind allein durch Sport kaum auszugleichen, eine langfristige Ernährungsumstellung ist das Geheimnis einer schönen Figur. Dabei sollte man auf nichts verzichten, aber Stück für Stück die Nahrungsmenge reduzieren. Durch langsameres Essen erreicht man auch bei kleineren Mengen ein Sättigungsgefühl. Dadurch gewöhnt sich der Magen ganz allmählich an weniger Nahrung und die Gesamtnahrungsmenge wird langfristig reduziert.

Mehr Obst und Gemüse gegenüber Wurst und Süßigkeiten liefern neben Vitaminen auch Mineralstoffe und Spurenelemente, die zur Entwässerung des Bindegewebes beitragen.

Tipp: Besonders entschlackende Lebensmittel und Getränke lassen Cellulite schmelzen (Reis, Obst, Volllkornprodukte, Gemüse)

Trinken von Wasser, Tee und Säften regt den Stoffwechsel an, wodurch angestaute Flüssigkeit aus den Zellen transportiert wird. Täglich sind 2 Liter empfohlen.

Achtung: Durch Hungerkuren und Diäten erreicht man meistens das Gegenteil! Das Bindegewebe braucht eine gewisse Zeit um sich an die neuen Körperformen anzupassen. Durch ständiges Ab- und Zunehmen verliert die Haut an Elastizität und wird schlaff.

3. Massage

Massage der betroffenen Hautpartien tut gut und ist eine wichtige Art der Cellulite-Behandlung. Aber auch hier zählt Regelmäßigkeit.

Tipp: Mit einer Massagebürste kurz nach Aufwachen bürsten, das macht munter unter durchblutet die gebürsteten Hautpartien. Nach dem Duschen die Hautpartien kräftig eincremen und dabei mit sanften Druck massieren. Cellulite-Cremes und -Gele unterstützen die behandlung, beseitigen aber nicht die Ursachen.

Cellulite endlich besiegt

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Das Buch gibt Hinweise auf Behandlungsmöglichkeiten der Cellulite, Ernährungstipps, Bewegungstherapie, Massagen, Bäder und medizinische Behandlungen.